GS Immobilien – Wir begleiten Sie an Ihr Ziel

Wenn Sie darüber nachdenken, in das Immobiliengeschäft einzusteigen und Vermieter zu werden, sollten Sie unbedingt eine Strategie zurechtlegen, noch bevor Sie das erste Objekt erwerben. Denn nur mit intelligenter Planung verdienen Sie auch wirklich Geld. Wer „ins Blaue hinein“ ein Objekt nach dem anderen kauft, ohne sich Gedanken über das große Ganze zu machen, wird letztendlich nicht das beste aus seiner Investition herausholen oder im schlimmsten Fall sogar Verlust machen. Ein wichtiges Prinzip für Einsteiger lautet hier: Fangen Sie klein an! Warum das so ist und worauf Sie achten müssen:

Große Objekte können große Kosten verursachen
Nehmen wir an, Sie besitzen 50.000 Euro und wollen diese als Eigenkapital in einem Immobiliendeal einsetzen. Nehmen wir weiterhin an, aufgrund der niedrigen Zinsen machen Sie sich dann auf die Suche nach einem Objekt für 250.000 Euro (20 % Eigenkapital). Das kann je nach Lage ein Zwei- oder Mehrfamilienhaus werden. Hier gilt aber oft: Kleine Immobilien, kleine Sorgen – große Immobilien, große Sorgen… Das heißt: Bei einer so großen Immobilie steigen auch die eventuellen Sanierungskosten exponentiell. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, nach dem Kauf wird ein von außen nicht sichtbarer Schaden an den Leitungen festgestellt. Schnell sind Sie hier mit großen Summen dabei. Haben Sie aber Ihr gesamtes Kapital eingebracht, um von möglichst guten Konditionen zu profitieren, so müssen Sie weitere Schulden aufnehmen, um das Objekt instand zu setzen. Generell sollten Sie mit mindestens zehn Prozent des Kaufpreises als Puffer rechnen.

Kleine Objekte bedeuten geringeres Risiko
Ganz anders sieht es aus, wenn Sie eine preiswertere Wohnung um die 100.000 Euro erwerben. Hier können Sie mehr Eigenkapital einbringen, z.B. 35 %, und haben dann immer noch ein Polster für mögliche Reparaturen. Diese sind bei einer Wohnung ohnehin in der Regel besser planbar und durchaus auch niedriger, sofern die Instandhaltungsrücklage der Hausgemeinschaft solide ist. So haben Sie ein geringeres Risiko und können die Überschüsse wiederum nutzen, um das nächste Objekt zu finanzieren usw.

Weitere Argumente
Zwei weitere Gründe sprechen für den Start mit einem kleineren Objekt. Zum einen können Sie hier mit geringerem Risiko „üben“ – das heißt, Sie lernen das ganze Prozedere des Immobilienkaufs ausführlich kennen, können das Objekt aufbauen und gut vermieten. Zum anderen sind kleine Immobilien gut nachgefragt, insbesondere in Studentenstädten oder wenn sie barrierefrei zugänglich sind. Somit bilden sie eine solide Grundlage für Ihr künftiges Portfolio.

© VNR AG Maria Schädlich
Expertin für Markttrends in der Immobilienwirtschaft